Archiv: 22. März 2016

Saisonabschluss: Erste steigt ab, Dritte auf dem 3. Platz

1. Mannschaft schafft den Klassenerhalt leider nichtn

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Mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellensechsten TV Heidelberg ging es für die Erste in den letzten Spieltag. Um in der Verbandsliga zu bleiben, musste mindestens ein Punkt her und auf die Schützenhilfe aus Rastatt und Ettlingen gegen die Konkurrenz aus Heidelberg gehofft werden.n

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Das erste Spiel in Neusatz startete mit einem knappen ersten Herrendoppel, welches mit 21:19, 23:21 leider zugunsten der Heimmannschaft ausging. Zeitgleich ging das Damendoppel ebenfalls nach Neusatz. Den ersten der benötigten vier Punkte sicherten Michael Suriyah und Sven Anker im zweiten Herrendoppel. Die beiden nächsten Spiele verliefen allerdings nicht so gut. Sowohl Kristin Lang als auch Grischa Karl mussten sich in ihren Einzeln geschlagen geben, so dass das erhoffte Unentschieden nur erreicht werden konnte, wenn alle restlichen Spiele gewonnen werden. Dies gelang Jonas Mügge in drei und Sven Anker in zwei Sätzen. Damit waren alle Blicke auf das Mixed gerichtet. Dieses blieb bis zum Ende des dritten Satz spannend, letztendlich behielten Michael und Maren die Nerven und holten den wichtigen vierten Punkt.n

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Froh und mit der Hoffnung, dass Heidelberg keinen Punkt holt, ging es zum bereits feststehenden Meister nach Eggenstein, wo das Team mit einer guten Leistung die Saison beenden wollte. Die guten Leistungen wurden gezeigt, doch das Team aus Eggenstein bewies, warum es der verdiente Meister ist, da nur das erste Doppel gewonnen werden konnte und viele Spiele im dritten Satz verloren wurden. Am Ende waren jedoch alle zufrieden.n

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Mit dem Klassenerhalt wurden die Mühen und die Leistung allerdings nicht belohnt, da der TV Heidelberg in Rastatt gewinnen konnte und somit 2 Punkte mehr auf dem Konto hat als die Erste. Somit haben wir im nächsten Jahr wieder ein klares Ziel vor Augen – den direkten Wiederaufstieg!n

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3. Mannschaft – Saisonfinale mit unerwartetem Ausgangn

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Am letzten Spieltag der Saison stand für die Dritte noch einmal ein Auswärts-Doppelspieltag auf dem Programm. Der erste Gegner war mit der SG Waghäusel das am weitest entfernte Ligamitglied. Entsprechend wurde die Anfahrt großzügig geplant, um vor Ort genügend Zeit zum warmmachen und einspielen zu haben.n

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Dieser Plan ging hervorragend auf, bis der erste Stau unseren Fahrer bereits vor Eintreffen am Treffpunkt einholte. Mit entsprechender Verspätung und einem kleinen Verfahrer kamen wir schließlich großzügige 5 Minuten vor Spielbeginn an der Halle in Waghäusel-Kirrlach an und begannen unser Warmmach-Programm mit einer heißen Tasse Kaffee.n

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Nach gefühlten zweieinhalb Wechseldrops zum Einspielen ging es dann auch schon los mit den beiden Herrendoppeln. Die Gegner, deren ursprüngliches Saisonziel Aufstieg bereits vor dem Spieltag rein rechnerisch nicht mehr zu erreichen war, konnten sich nicht mehr bis zur letzten Haarspitze motivieren, und so gingen beide Doppel nach guter spielerischer Leistung in drei Sätzen nach Karlsruhe – bereits ein Punkt mehr als zuvor noch spaßeshalber im Auto hochgerechnet wurde!n

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Das anschließende Damendoppel wurde in zwei Sätzen verloren, und auch Mathias hatte im dritten Herreneinzel gegen ein Jugendtalent aus Waghäusel keine Chance, doch die Karlsruher waren weiterhin heiß darauf, ihrem Mannschaftsführer seine Hochrechnung zu widerlegen. So konnte Schauer im zweiten Herreneinzel glatt in zwei Sätzen gewinnen, und Tobias leistete sich ein dramatisches erstes Herreneinzel mit einem 26:24 im ersten Satz, einer Verschnaufpause mit deutlicher Niederlage im zweiten Satz und schließlich dem erlösenden 21:18 Sieg im dritten Satz. Damit waren bereits 4 Punkte erreicht!n

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Die abschließenden wichtigen Spiele um den möglichen Sieg waren also das Dameneinzel und das gemischte Doppel. Hier wurde gegenüber der Stammformation getauscht, damit auch Isa mal wieder in den Genuss eines Mixed kommen durfte, und schon munkelte so mancher, ob man sich durch die Umstellung nicht geschwächt und um Punkte gebracht haben könnte. Nachdem Kristin ihr Dameneinzel nach einem sehr guten und einem weniger guten Satz abgeben musste, wurden diese Stimmen lauter, und die gesamt Mannschaft setzte sich an den Spielfeldrand, um Dirk und Isa im Mixed zum Sieg zu peitschen – und wurde belohnt, denn die beiden konnten nach einem 21:16 Erfolg im ersten Satz auch den zweiten mit 22:20 für sich entscheiden. Damit stand ein toller und nicht unbedingt erwarteter Sieg beim Tabellenzweiten zu buche.n

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Entsprechend beschwingt fuhren wir in Schauers Partymobil, begleitet von Pharell Williams, zum zweiten Spiel nach Eggenstein, mit dem Ziel, dort beim Tabellenvorletzten ebenfalls zwei Punkte einzufahren und damit im Fernduell mit dem SSC den dritten Tabellenplatz zurückzuerobern.n

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Trotz des auf Eggensteiner Seite fehlenden Damendoppels und der damit verbundenen 1:0 Führung bereits zum Spielstart folgte in Eggenstein die Landung auf dem harten Bezirksligaboden, nachdem beide Herrendoppel in zwei (Mathias und Dirk) bzw. drei (Tobias und Schauer) Sätzen abgegeben werden mussten. Tobias legte in seinem Einzel direkt nach allen Regeln der Kunst nach und vergeigte dieses ebenfalls mit 10:21 und 11:21, so dass der Spielstand nach kürzester Zeit bereits 1:3 aus Karlsruher Sicht lautete.n

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Kristin spielte erneut im Dameneinzel und konnte hier einen 2:0 Satzerfolg verbuchen, so dass noch einmal Hoffnung auf Punkte aufflammte. Doch Mathias verlor sein Herreneinzel ebenfalls in zwei Sätzen, so dass nur bei einem Sieg der beiden abschließenden Spiele, zweites Herreneinzel und gemischtes Doppel, noch ein Unentschieden drin war.n

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Die Spannung stieg also wieder, und steigerte sich, als beide Partien zeitgleich in den dritten Satz gingen. Dirk und Isa konnten ihren dritten Satz mit 21:13 recht ungefährdet nach Hause fahren, so dass nun die Last des Unentschiedens auf Schauers drittem Satz liegen sollte. Dieser ging völlig ausgeglichen bis weit in die Verlängerung und endete schließlich für Schauer mit einer unglücklichen 24:26 Niederlage. Schade, doch damit blieben beide Punkte in Eggenstein.n

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Da allerdings der SSC in Spöck überraschend beide Spiele verlor, konnte sich die dritte durch den Sieg in Eggenstein wieder am SSC vorbei auf den dritten Platz vorschieben. Ein tolles Saisonergebnis also, vor allem nach den letzten drei Jahren, die stets geprägt waren von größten Personalsorgen und anstrengendem Kampf gegen den Abstieg.


Berichte vom 7. Spieltag

Abstiegskampf der 1. Mannschaftn

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Unsere 1. Mannschaft hatte am vorletzten Spieltag zwei Auswärtsspiele zu
bestreiten. Zunächst mussten wir beim TV Heidelberg antreten, ein Sieg hier würde den Klassenerhalt sehr wahrscheinlich machen. Leider mussten wir in diesem wichtigen Duell auf 4 Stammspieler, unter anderem unsere Nummer 1 Jonas Mügge, verzichten, hatten jedoch mit Sven König, Björn Göhringer, Karimah Köstner und Patricia Duschl sehr guten Ersatz.n

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Durch den Sieg im Damendoppel ging Heidelberg mit 1-0 in Führung, wir
konnten allerdings durch das 2. Herrendoppel mit Sven König und Björn
Göhringer ausgleichen. Leider verloren wir auch das 1. Herrendoppel sehr
knapp mit 19:21 und 21:23 aus unserer Sicht.n

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Im Dameneinzel verkaufte sich Kristin Lang gegen eine starke Gegnerin sehr
gut und konnte sogar den ersten Satz gewinnen, musste sich jedoch in 3
Sätzen geschlagen geben. Mit Siegen im 1. und 3. Herreneinzel durch Grischa Karl und Sven König konnten wir zum zwischenzeitlichen 3-3 ausgleichen und somit war bei zwei ausstehenden Spielen noch alles offen. Im 2. Herreneinzel hielt Sven Anker das Spiel durch eine sehr gute kämpferische Leistung sehr lange offen, musste sich jedoch leider im dritten Satz knapp geschlagen geben.n

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Das letzte Spiel war das Mixed mit Björn Göhringer und Kristin Lang. Hier
ging der erste Satz an das stark aufspielende PSK-Duo. Doch unglücklicherweise verletzte sich Björn während des zweiten Satzes. Beide
gaben trotzdem noch einmal alles, jedoch verloren sie das Spiel noch in 3
Sätzen, was die 3-5 Niederlage besiegelte.n

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Trotz der Niederlage ging die 1. Mannschaft als Favorit in das folgende
Spiel beim Tabellenletzten SG Hemsbach. Hier konnten wir mit unserer etatmäßigen Nummer 1 Jonas Mügge, der wieder mit von der Partie war, einen souveränen 7-1 Sieg feiern. Lediglich das Damendoppel ging leider trotz guter Leistung unserer Damen Karimah Köstner und Patricia Duschl verloren. Die anderen Spiele wurden allesamt in 2 Sätzen gewonnen. Trotz des Sieges gegen Hemsbach steht die erste Mannschaft nach der Niederlage in Heidelberg auf einem Abstiegsplatz und muss am letzten Spieltag, dem 19.3., auf jeden Fall punkten, um den Abstieg noch zu verhindern.n

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Zweite Mannschaft ohne Punktgewinnn

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Am vorletzten Spieltag musste die zweite Mannschaft ersatzgeschwächt antreten. Ohne die Stammbesetzung des ersten Doppels, die in der ersten Mannschaft aushelfen mussten, fehlten wichtige Spieler, so dass ein schwieriger Spieltag erwartet wurde.n

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Die Hoffnung an diesem Spieltag noch Punkte zu holen, lag auf dem ersten Spiel gegen den TuS Bietigheim. Hier erhoffte man sich wenigstens ein Unentschieden. Aber schon in den Doppeln wurde klar, dass Bietigheim sehr stark aufgestellt war und alle drei Doppel für sich entschied. Ein erster Lichtblick kam dann im Mixed von Frank und Birgit. Die beiden konnten überraschend den ersten Satz gewinnen. Der Überraschungssieg blieb dann jedoch leider aus. Gegen die immer stärker spielenden Gegner konnten sich Frank und Birgit trotz guter Leistung nicht behaupten.n

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Die einzigen Punkte brachten das erste Einzel von Jan, der sich in sehr knappen 3 Sätzen behaupten konnte, und das 3. Einzel von Omi, der ebenfalls ein sehr gutes Spiel ablieferte. So musste sich die zweite Mannschaft mit einem 2:6 geschlagen geben und auf das zweite Spiel gegen den TV Helmsheim hoffen.
Auswärts beim TV Helmsheim konnte die PSKler jedoch nur mit Glück auf Punkte hoffen. Nachdem jedoch alle drei Doppel verloren wurden war klar, dass auch hier keine Punkte zu holen waren. Trotz sehr guter Leistung von Omi im dritten Herreneinzel, der in einem hart umkämpften 3-Satz-Krimi verlor, und einer stark spielenden Andrea, die ebenfalls über spannende 3 Sätze ging, blieb am Ende nur ein siegloseres Auswärtsspiel zu verbuchen.n

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Mit diesem punktlosen Spieltag stehen die PSKler nun wieder mitten im Abstiegskampf und müssen am letzten Spieltag noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den Abstieg aus der Landesliga zu vermeiden.n

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3. Mannschaftn

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Auch unsere dritte Mannschaft war am vorletzten Spieltag auswärts unterwegs: Zuerst waren wir beim TV Mörsch zu Gast, dann ging es weiter zum SSC Karlsruhe. Glücklicherweise spielte unsere 4. Mannschaft gegen die gleichen Vereine,  aber natürlich jeweils gegen andere Mannschaften. Daher freuten wir uns, uns in den Hallen unterstützen zu können und als ein großes Team aufzutreten.n

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Bei der ersten Begegnung waren wir recht zuversichtlich, schließlich hatten wir in der Hinrunde deutlich gegen den TV Mörsch gewonnen. Damals jedoch waren wir anders aufgestellt, nichtsdestotrotz gaben Isa, Kristin, Tobias, Schauer, Dirk und Martin ihr Bestes, um den 3. Platz in der Liga zu verteidigen.n

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Ein sehr knappes, aber am Ende doch erfolgreiches Duell legte unser erstes Herrendoppel ab. Nicht ganz so glücklich traten die beiden anderen Doppel in ihren Spielen auf. Beide kämpften und gaben alles, was am Ende aber leider nicht reichte. Vielleicht lag es auch einfach an der sehr ungewohnten Halle des Gastgebers, die ähnlich geschnitten war wie eine Tennishalle und es dementsprechend nicht einfach war, sich an die äußeren Umstände zu gewöhnen. Isas sowie Martins Einzel gingen leider an den TV Mörsch, trotzdem konnten die beiden viel aus den Spielen lernen. Die anderen Einzel, das von Tobias und das von Schauer, konnten jeweils deutlich gewonnen werden, was uns allen ein wenig Aufwind gab, schließlich hatten wir uns eigentlich einen klaren Sieg vorgenommen. Das Mixed spielten Kristin und Dirk in jeweils 3 knappen, spannenden Sätzen. Zwar gab es teilweise Unstimmigkeiten der Absprache wegen, aber nichts konnte sie aus der Ruhe bringen, so dass es am Ende wenigstens noch zu einem Unentschieden reichte.n

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In der zweiten Begegnung bekamen wir Unterstützung von Mathias, der frisch aus Südafrika zu uns stieß. Er spielte für Martin, der dafür in die 4. Mannschaft wechselte.n

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Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir alle gesund und motiviert beim SSC an und freuten uns auf eine spannende Begegnung, denn bis dato belegte der SSC einen Platz unter uns, so galt es diesen zu verteidigen. Leider stellte der SSC Karlsruhe seine Mannschaft so auf, dass sie lieber von Beginn an das Damendoppel abgaben, sodass ihre beste Dame das Mixed und das Einzel spielen würde. Als erstes starteten die Herrendoppel und das Dameneinzel gleichzeitig. Leider lief es bei unserem 1. Herrendoppel und dem Dameneinzel nicht ganz so gut, sodass wir beide Spiele verdientermaßen abgeben mussten. Trotz langer Auszeit kämpfte Mathias zusammen mit Dirk fest entschlossen um den Sieg, der leider in zwei Sätzen zu je 17 und 16 Punkten abgebeben werden musste.n

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Schon etwas angeschlagen folgten nun die Herreneinzel: Mathias legte zwei passable Spielsätze hin, die aber trotz großem Kampfgeist an den SSC abgegeben werden mussten. Nach einem ein wenig enttäuschenden ersten Satz versuchte Schauer im 2. Satz alles zu geben, um den Gegner zu besiegen. Bis zum Schluss blieb es spannend, doch es fehlte ein wenig Glück um es in den 3. Satz zu schaffen, so ging das Spiel zu 21 an den SSC. Tobias spielte währenddessen das 1. Einzel, das leider auch nicht ganz so wie erhofft lief. Er gab zwar alles, aber zum Schluss musste auch er sich in zwei Sätzen geschlagen geben. So hofften wir wenigstens das Mixed zu gewinnen, doch erlaubten sich Kristin und Dirk zu viele Fehler. Sie standen zwar auf gleichem, wenn nicht sogar besseren Leistungsniveau wie das Mixed Team vom SCC, doch auch hier fehlten ein paar wenige Punkte zum Sieg.n

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Alles in allem also ein nicht ganz so erfolgreicher Spieltag mit einem Unentschieden und einer klaren Niederlage, die das Team leicht bedrückte. Wir landeten nun auf dem 4. Platz und wurden vom SSC Karlsruhe überholt. Uns bleibt aber auf jeden Fall der letzte Spieltag, um doch nochmals zu zeigen was in uns steckt.